Nach einem vierwöchigen Heimaturlaub ging es wieder zurück zum Schiff, nach Kalamata. In dieser Zeit gingen einige Stürme übers Land, die in dem Hafen starken Schwell erzeugten. Eine achtere Leine war gerissen, die restlichen Leinen hatten ordentliche Scheuerstellen. Daran muss ich etwas verbessern, mit Ruckdämpfern, Kauschen und Ketten um das Schamfielen in den Häfen zu verhindern, in denen so ein starker Schwell setzt. Leider wurde mit diesen Tiefdruckgebieten reichlich Saharastaub transportiert.
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| Sonnenuntergang in der Marina Kalamata |
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| Der lange Strand in Kalamata |
Bevor ich weiter fahren konnte, wollte ich noch eine Schablone vom Laufdeck herstellen, um einen neuen Belag anfertigen zu lassen. Leider ist die dafür erforderliche Folie beim Paketdienst verloren gegangen. Das Projekt verschiebe ich auf den Juni.
Das Wetter war sehr schön, und ich hatte Lust wieder auf Fahrt zu gehen. Leider wieder mal mit sehr wenig Wind fuhr ich nach Koroni. Hinter einer Mole vor dem kleinen Städtchen vor Anker. Noch stand der Wind ablandig. Gerade dieser Ankerplatz ist dafür bekannt, dass man alle paar Stunden den Platz wechseln muss, da der Wind plötzlich die Wellen in den Hafen drückt. So war es auch bei mir. in der Nacht hüpfte das Boot ganz ordentlich. Um 4 Uhr, im stockdunklen, fuhr ich um die Nase und suchte einen angenehmeren Ankerplatz. Auch dort war es nicht soo nett.
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| Ankerplatz Koroni. Nettes Örtchen am Hang, links die Burg. |
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| Direkt am Hafen |
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| Kleine Einkaufszeile |
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| Das Ankerfeld von oben. |
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| Ein doppelter Regenbogen achteraus. |